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Was sofort ins Auge fällt, ist die Dominanz schwuler Orgien

Veröffentlicht am 06.01.2018 | Lesedauer: 7 Minuten

   
Von Martin Niewendick 
Politikredakteur

Fotografieren ist in Berliner Clubs wie dem „Kit Kat“ streng verboten. Zeichner Felix Scheinberger hat deshalb das Nachtleben skizziert.
Quelle: Felix Scheinberger


Um eingelassen zu werden, muss man sich ein wenig ins Zeug legen. Der inoffizielle Dresscode lautet „kinky“, also sexy – aber nicht zu spießig, bitte. „Hast du ein Outfit dabei?“, fragt der Türsteher einen jungen Mann, der die Strapazen der Hundert-Meter-Schlange vor dem Eingang auf sich genommen hat. „Na ja, also, nur ein T-Shirt“, stammelt er. Falsche Antwort. Schlecht verpackt. Mit einer knappen Handbewegung gibt der Türsteher ihm zu verstehen, dass er heute woanders feiern muss. Die Auswahl der Gäste ist anspruchsvoll.

Man will Teilnehmer, keine Safari-Touristen. Auf der „Gegen“ drängeln sich in dieser Nacht hingegen viele, die sonst in den finsteren Katakomben des weltberühmten „Berghain“ zu Hause sind. Die Klientel ist wesentlich internationaler, subkultureller, queerer. Und auch ein wenig jünger. Hier verschmelzen beide Clubszenen zu einer hedonistischen Symbiose, die selbst für die Hauptstadt einzigartig ist.


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